Montag, 8. Februar 2010
Schon häufig ist darüber berichtet und diskutiert worden, dass gesetzlich Versicherte im Wartezimmer von Arztpraxen lange Zeit verbringen. Nun ist von dieser Entwicklung offensichtlich auch der privatversicherte Teil der Bevölkerung betroffen. Jeder dritte Privatpatient (genau 32,1 Prozent) hat sich schon mal über zu lange Wartezeiten beschwert, berichtet die
"Apotheken-Umschau" über eine von ihr in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg. Unter den gesetzlich Versicherten habe sich schon jeder Zweite über zu lange Wartezeiten geärgert. Jeder sechste Privatversicherte (17,3 Prozent) beklagt, schon mindestens einmal viel zu lange auf einen Arzttermin habe warten zu müssen.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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22:10
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Donnerstag, 4. Februar 2010
Der nächste kassenarten-übergreifende Zusammenschluss steht an: Der Verwaltungsrat der AOK Niedersachsen hat der Fusion mit der IKK Niedersachsen zum 1. April zugestimmt. Deren Verwaltungsrat hatte das Vorhaben bereits eine Woche zuvor gebilligt. Die neue Kasse zusammen 2,45 Millionen Versicherte haben - 2,14 Millionen von der AOK und 285.000 von der IKK. "Die Fusion wird Versicherten und Arbeitgebern eine Reihe von Vorteilen bringen", so die
AOK Niedersachsen. "AOK und IKK bündeln ihre Kompetenzen und bauen das Service- und Leistungsangebot für Handwerk und Mittelstand in Niedersachsen gemeinsam weiter aus", erklärte die
IKK Niedersachsen.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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16:14
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Mittwoch, 3. Februar 2010
Einen vielfach beachteten Auftritt in der
ARD-Sendung "Beckmann" hatte Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler. Darin knüpfte er, wie es in der nachfolgenden Berichterstattung hieß, sein
politisches Schicksal an die Kopfprämie und stellte klar: "Wenn es nicht gelingen kann, ein vernünftiges Gesundheitsversicherungssystem auf den Weg zu bringen,
dann will mich keiner mehr als Gesundheitsminister haben." Dabei sind die Bewertungen seines Auftritts durchaus unterschiedlch: Die Ärztezeitung lobt den
"Musterschüler", und "Die Welt" verteidigt dessen Pläne für eine nächste Gesundheitsreform, auch wenn sie Rösler bereits
in der Defensive sieht. Der jedenfalls nimmt offensichtlich die Reaktionen auf seinen "Beckmann"-Auftritt ernst und versucht, durch Interviews wie im
Deutschlandfunk die Deutungshoheit zu erlangen. Allerdings: Die
100-Tage-Bilanz der neuen Regierung wird nun auch am Gesundheitsminister festgemacht.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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11:17
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Dienstag, 2. Februar 2010
Eine Woche nach der Ankündigung einiger weniger Kassen, Zusatzbeiträge zu erheben, ist die Diskussion um die künftige Gesundheitspolitik in vollem Gange. Allerdings streiten weniger Regierung und Opposition miteinander als vielmehr die Koalitionspartner selbst. So fragt das "Ärzteblatt Online" inzwischen besorgt:
"Wie lange behält Rösler die Nerven?". Gerade deshalb stecke die Gesundheitspolitik derzeit in der Sackgasse, so der Kommentar im
Deutschlandfunk.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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08:50
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Donnerstag, 10. Dezember 2009
Aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung erhalten die Kliniken etwa 1,3 Milliarden Euro. Wie sich das Geld genau verteilt, haben Simone Burmann, Astrid Schwarz und Christian Wehner vom AOK-Bundesverband recherchiert und in einer
Tabelle festgehalten.
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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11:07
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Dienstag, 10. November 2009
Die schwarz-gelbe Koalition plant eine Bestandsaufnahme zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Im Fokus sollen dabei Geschäftsmodell und Organisationsstrukturen der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik), ihr Zusammenwirken mit der Selbstverwaltung und dem Bundesgesundheitsministerium sowie die Erfahrungen aus den Testregionen stehen. Aufgrund dieser Bestandsaufnahme wurde die im Oktober in der Region Nordrhein begonnene Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte an alle Versicherten vorerst gestoppt. Mirko Weißbach, Projektleiter Telematik im AOK-Bundesverband, analysiert für das AOK-Magazin "Gesundheit und Geselschaft" (G+G) den aktuellen Stand.
"Elektronische Gesundheitskarte auf dem Prüfstand" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
in Debatte
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09:25
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Montag, 19. Oktober 2009
Wer Verschwörungstheorien mag, kommt momentan auf seine Kosten. Parallel zum Koaltionspoker um die künftige Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) schießen sich nach dem "Spiegel" ("Die Krankmacher, Nr. 41/09) jetzt "Focus" und "Welt" auf den Gesundheitsfonds ein. Am Wochende (17./18. Oktober) investigativierte das Magazin "Focus" eine angeblich fällige Milliarden-Fondsrückzahlung der AOK-Gemeinschaft ans Licht. Die "Welt" zog am Montag (19. Oktober) on- und offline nach ("Der AOK droht ein Milliardenloch"). Und lieferte in der Unterzeile gleich die Lösung: FDP will Missbrauch verhindern. "Nachtigall, ick hör dir trappsen," nennt das der kleine Berliner von der Straße.
"Wenn Nachtigallen trappsen" vollständig lesen
Geschrieben von Thomas Rottschäfer
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16:27
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Donnerstag, 15. Oktober 2009
20 Jahre Mauerfall: Das Thema Wiedervereinigung greift G+G nicht zum ersten Mal auf. Bereits zum 10. Geburtstag der Einheit beschäftigte sich die Redaktion ausführlich mit dem Zusammenwachsen von Ost und West im Gesundheitswesen. Der Reformblock dokumentiert einen
G+G-Beitrag vom Oktober 2000 zum Download.
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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18:03
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Montag, 5. Oktober 2009
Die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat eine Verdoppelung der Mittel für die Unabhängige Patientenberatung auf zehn Millionen Euro pro Jahr gefordert. Das sei etwa so viel, wie die gesetzlichen Krankenkassen pro Quartal für ihre Öffentlichkeitsarbeit ausgäben, sagte Stefan Etgeton von der VZBV auf einer Tagung der Bertelsmann-Stiftung am Montag (5. Oktober) in Berlin. Notwendig sei auch eine gesetzliche Regelung, da die vom GKV-Spitzenverband auf Grundlage von Paragraf 65b des Fünften Sozialgesetzbuchs (SGB V) finanzierten Modellprojekte 2010 endeten.
"Mehr Geld für Patientenberatung" vollständig lesen
Geschrieben von Burkhard Rexin
in Vor Ort
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14:38
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Freitag, 14. August 2009
In der Berichterstattung der vergangenen Wochen über die umstrittene Finanzierung der Impfaktion gegen das Schweinegrippe-Virus ist den Krankenkassen meist Fehlverhalten vorgeworfen und der Schwarze Peter zugeschoben worden. Doch diese Kritik greift häufig zu kurz.
"Exogener Schock Schweinegrippe" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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16:45
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Montag, 10. August 2009
Wie sinnvoll ist die "Strafgebühr", die Krankenkassen an Kliniken zahlen müssen, wenn sich bei einem Rechnungs-Check keine Ungereimtheiten ergeben? Die Diskussion, angestoßen durch einen Beitrag von Jürgen Malzahn und Thomas Handschuh in der Juni-Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft", dauert an.
"Reaktionen II: Zahlen für den Rechnungs-Check?" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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09:39
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Freitag, 17. Juli 2009
Seit kurzem müssen die Krankenkassen 300 Euro an ein Krankenhaus zahlen, wenn sich eine von ihnen veranlasste Rechnungsprüfung durch den Medizinischen Dienst im Nachhinein als unbegründet herausstellt. Diese "Strafgebühr" für den Rechnungscheck kann sich nach Berechnungen von Jürgen Malzahn und Thomas Handschuh vom AOK-Bundesverband auf 200 Millionen Euro im Jahr summieren. Entsprechende Aussagen in einem G+G-Artikel sind auf zum Teil deutlichen Unmut von Krankenhausseite gestoßen. Der Reformblock dokumentiert Reaktionen und Gegenreaktionen.
"Reaktionen I: Zahlen für den Rechnungs-Check?" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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09:05
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Freitag, 17. Juli 2009
Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die Anforderungen an die Versorgung von Frühgeborenen erhöht. Die neuen Regelungen sollen auf der einen Seite die nötige Routine bei der Betreuung von Frühchen sicherstellen und auf der anderen Seite zu mehr Transparenz beitragen. Dr. med. Arnold Böcker vom AOK-Bundesverband erläutert in einem Fachbeitrag für den Reformblock die Beschlüsses des GBA.
"Für Frühchen wird Erfahrung verlangt" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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08:53
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Donnerstag, 11. Juni 2009
Zu den zentralen innenpolitischen Reformvorhaben von US-Präsident Obama gehört eine umfassende Gesundheitsreform. Ziel ist ein Versicherungsschutz für alle Bürger, zumindest aber eine deutliche Reduzierung der Zahl der Nichtversicherten. Wie kommen die Pläne bei den Bürgern an? Wie reagieren Versicherer, Ärzte und Kliniken auf Obamas Absichten? G+G hat dazu Sophia Schlette, MPH, Expertin für Gesundheitssysteme bei der Bertelsmann Stiftung, befragt. Sie ist derzeit beim Kaiser Permanente Institute for Health Policy in Oakland/Kalifornien beratend tätig.
"Expertin: Obamas Reformpläne begeistern nicht alle Bürger" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
in Vor Ort
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16:25
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Dienstag, 9. Juni 2009
Die Versichertenvertreter im Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes haben ein Diskussionspapier zur Zukunft der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen im Allgemeinen und der Funktion der Verwaltungsräte in der gesetzlichen Krankenversicherung im Besonderen erarbeitet. Federführend daran beteiligt war Günter Güner, Verwaltungsratsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Der Gewerkschafter ist zugleich Mitglied im Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes und im Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes. Der Reformblock dokumentiert das knapp 40 Seiten umfassende Diskussionspapier:
Zukunft der Selbstverwaltung
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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16:42
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